Nach dem Ironman ist vor dem nächsten Erfolg

Der erste Saisonhöhepunkt ist für die meisten Triathleten absolviert. Ein Ironman- oder Challenge Bewerb, Mitteldistanzen oder der erste Kurzdistanz Rennblock ist vorbei und nun liegt der Fokus auf den zweiten Teil der Saison.

Da die Grundlage mit den hohen Umfängen im Frühjahr bzw. Frühsommer schon gut ausgeprägt sein muss, kann man nach einer entsprechenden Regeneration (3 Wochen nach einem Ironman) mit etwas höherer Intensität und geringerem Umfang eine sehr gute Form für die zweite Saisonhälfte holen. Das Training kann kurzweilig gestaltet sein, denn die 6 Stunden Ausfahrten sind jetzt nur mehr in Ausnahmefällen nötig. Diese Einheiten können geplante Intensitäten enthalten (z.B. 4 x 20 min WK Tempo am Rad oder 5 x 1 km EB mit 3 min Reg laufen oder 10 x 100m/1:40 Start beim Schwimmen) oder aber es ergeben sich die Intensitäten aus der Auswahl der Trainingsstrecken. Also hügelige bis bergige Ausfahrten am Rad, Gelände- bzw. Bergläufe, Freiwasserschwimmeinheiten mit Tempowechsel. Jetzt muss man nicht mehr so Acht geben, dass die Herzfrequenz nicht zu sehr nach oben geht, die Wattzahlen dürfen schon manchmal in höhere Bereiche kommen. Kurz gesagt, die Bequemlichkeitszone darf ruhig immer wieder verlassen werden.

Trotzdem muss Grundlage trainiert werden, denn ewig hält diese auch nicht. Das heisst, harte Trainings müssen immer wieder mit ruhigem, lockerem Training stabilisiert werden.

Nicht vergessen, dass Salz in der Suppe sind immer wieder eingestreute Wettkämpfe, hier ein Sprint, dort eine Kurzdistanz, denn die bringen uns Tempohärte und steigern unsere heroben und anaeroben Fähigkeiten. Auch hier gilt aufpassen....Zuviel ist zuviel...den ganzen Sommer jedes Wochenende ein Wettkampf ist zuviel und wird keinen zweiten Saisonhöhepunkt zulassen.

Mit ein bisschen Köpfchen und guter Planung sind die Erfolge beim zweiten Saisonhöhepunkt gesichert.

Also smart trainieren und viel Spass dabei.....