Powerweekend mit Schlagpower

Jetzt ist das Powerweekend zwar schon eine Woche vorbei, aber eine Erwähnung auf der Homepage ist es schon wert. Christoph Schlagbauer(power) und ich haben in zwei Tagen zwei Wettkämpfe gemacht und einige Kilometer in Österreich auf der Autobahn verbracht.

Abfahrt 8 Uhr Graz...erster Stop Fuschl am See, dort fand das Fuschlsee Crossing von 60seven Macher Peter Mayer statt. Wie immer ein tolles Event, perfekt organisiert und ein Spass. Diesmal konnten wir leider nur die Light version machen, 2,1 km Schwimmen, denn unser strenger Reiseplan hat nicht mehr zugelassen. Dem Start um 14 Uhr haben wir nicht unbedingt engegengefiebert, eher entgegengebibbert. Den pünktlich zum Rennstart ist der Wind aufgekommen und es hat zu regnen begonnen. Einfach super, wenn man einen Schwimmwettkampf machen will...12 Grad sind ausserdem ideal. ;-)...

Am Wärmsten war es da noch im Wasser....Vor allem nach dem Startschuss, denn da spielt alles andere als Vollgas geben keine Rolle mehr. Leider bin ich von der Spitzengruppe erwartungsgemäß abgerissen, wobei ja schon das Mitschwimmen in den ersten 400m als Erfolg gewertet werden kann, denn Schwimmen sind halt Schwimmer...;-)...daher ist besonders die Leistung des Triaguide Athleten Markus Unterweger (Unterwexi) hervorzuheben, denn der wurde mitten unter den Schwimmern Zweiter....Gratuliere, das war echt gut.

Ich konnte 6. werden, wobei ich den Platz mit einem Langsprint zum Schluss noch absichern musste, denn plötzlich ist, wie aus dem Nichts ein Mitkonkurrent aufgetaucht und wollte mir den Platz streitig machen...;-)...entsprechend tot war ich dann auch im Ziel. ;-)...

Schlagi war einige Plätze hinter mir, konnte aber beweisen, dass er inzwischen ausgezeichnet schwimmt und mit seiner Rad- und Laufstärke in Zukunft in Österreich einiges mitreden wird. Heuer ist ja noch die 70.3 EM in Wiesbaden und WM in Las Vegas am Programm, da gilt es die Gesellenprüfung abzulegen, um dann im kommenden Jahr die Meisterprüfung zu machen.

Im kommenden Jahr wird das Wetter wieder super, daher rechtzeitig anmelden, denn das Event ist recht schnell ausgebucht. www.fuschlsee42.at

Also raus aus dem Fuschlsee, schnell ein Red Bull, denn das fliest dort ja aus der Wasserleitung, rein ins Auto und weiter nach Kufstein zum Tristar 111. Wir waren eh schon viel zu spät dran, aber in Kufstein haben sie gewusst, dass wir noch kommen und haben netterweise auf uns gewartet. Dani Herlbauer, auch ein junger aufstrebender Athlet aus Salzburg hatte das gleiche Problem...also geteiltes Leid ist halbes Leid.

Die Tristar Serie ist neu und wurde von Georg Hochegger ins Leben gerufen und etabliert sich  erfolgreich. Das tolle daran sind die Distanzen, die für viele Sportler interessant und machbar sind...vor allem Radsportler werden dadurch angesprochen, einmal einen Triathlon zu probieren. 1 km Schwimmen, 100 km Radfahren und 10 kam laufen ergeben insgesamt 111 km, daher der Name...no na...;-)

In der Früh leider wieder das gleiche Problem, wie am Vortag...kalt und regnerisch....

Aber uns und den anderen Startern war es egal und so sind wir um 7:15 ins Wasser um den Km hinter uns zu bringen. Dann aufs Rad und gleich am Anfang eine wirklich coole Abfahrt, die bei regennasser Fahrbahn schon ein bissl gefährlich war. Aber das Überholverbot und die eindringlichen Warnungen der Veranstalter haben gegriffen und so haben diese Schlüsselstelle alle Starter unfallfrei überbrückt.

Dann wunderschöne, leider regnerische 100 km durchs Tirolerland, entsprechend anstrengend muss das natürlich sein. Leider konnte ich im zweiten Anstieg den Anschluss an die erste Verfolgergruppe nicht halten und bin dann mein eigenes Rennen weitergefahren. Aber mit dem vielen Training für den IM Schweden war mir das im Vorhinein schon klar. Direkt vor dem Anstieg konnte ich das Loch zu Andy Fuchs noch schliessen, was allerdings eine Leistung von 360 Watt über 15 min bedeutet hat...kaum war ich dran, kam der Anstieg und ich war weg....;-)

Irgendwann haben mich dann die young guns Schlagbauer Christoph und Gaugl Sebastian überholen und ich konnte/wollte hier nicht mitfahren.

dann 10 km Laufen und fertig wars...3:43 h mit 14 min Abstand auf die Legende Thomas Hellrigel, das war schon OK.

Schlagi konnte den ersten Teil der Gesellenprüfung schon einmal mit Auszeichnung abschliessen. Weniger als 5% Abstand zum Sieger und der ist bei Gott kein Eierbär im zweiten Triathlonjahr kann sich sehen lassen....

Dann auschecken, gefolgt vom Schlagiklassiker, also Mcdoof ins Auto und heim...Powerweekend over und out

bis bald
Heinrich


    

GALERIE: Powerweekend